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Grundlagen

Inhalt:

Ressourcen
Vorräte
Kronen
Erste Schritte
Später Start?
Gebäude errichten
Einheiten rekrutieren
Andere Dörfer angreifen
Warum man einem Stamm beitreten sollte..

Ressourcen


Um Gebäude zu bauen oder Einheiten zu rekrutieren benötigt man natürlich Ressourcen. In Tribal Wars 2 sind das Holz, Lehm und Eisen. Die Ressourcen werden mit der Zeit automatisch von den Ressourcengebäuden gefördert: Holzfällerlager, Lehmgrube und Eisenmine. Diese Gebäude fördern kontinuierlich die drei Ressourcen, auch wenn man nicht im Spiel eingeloggt ist.

Die Menge der Ressourcen, die man erhält richtet sich nach dem Level des Ressourcengebäudes – je höher der Level, desto höher die Menge an Ressourcen pro Stunde. Es ist auch wichtig, das Lagergebäude aufzustocken, um sicher zu gehen, dass Ressourcen nicht verloren gehen. Denn sobald das Lager voll ist, können keine weiteren Ressourcen gefördert werden. In der oberen rechten Ecke kann man sehen, über wieviele Ressourcen das Dorf aktuell verfügt. Der Balken unter der Zahl zeigt an, wie voll das Lager bereits ist. Ist der Balken voll, dann wird die Ressourcenzahl rot und es wird nicht weiter gefördert, bis Platz im Lager ist – entweder durch Upgrade des Lagers, oder einfach dadurch, dass Ressourcen ausgegeben werden.

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Die Zahlen zeigen die genaue Menge der aktuellen Ressourcen an. (1068 Holz, 1106 Lehm, 1144 Eisen).

Tipp: Versucht immer, alle Ressourcen zu verbrauchen. Wenn Ihr angegriffen werdet und es nichts zu plündern gibt, dann verliert der Angreifer vermutlich das Interesse an Eurem Dorf.

 

Vorräte


Gebäude und vor allem Einheiten benötigen auch Vorräte. Im Gegensatz zu den anderen Ressourcen werden Vorräte nicht mit der Zeit produziert, sondern von dem Bauernhof in einer festen Zahl zur Verfügung gestellt, die sich nach der Ausbaustufe des Gebäudes richtet. Je höher der Level des Bauernhofs, desto mehr Dorfbewohner können versorgt werden, die dann entweder für Gebäude benötigt werden oder als Einheiten rekrutiert werden können.

Aus den 127 Dörflern im Bild könnten beispielsweise 127 Speerkämpfer werden.

Die Anzeige der Zahl freier Dorfbewohner.

Die Zahl zeigt an, wieviele Dorfbewohner noch von der Farm versorgt werden können. So könnten aus den 127 freien Dörflern im Bild beispielsweise 127 Speerkämpfer werden. Der Balken zeigt das Verhältnis zwischen freier und bereits arbeitender Bevölkerung an. In diesem Fall hat weniger als die  Hälfte der Dorfbewohner bereits eine Aufgabe und es gibt noch einen großen teil ungenutzter Bevölkerung.

Kronen


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Ganz rechts in der oberen rechten Ecke kann man sehen, wieviele Kronen man aktuell besitzt. Diese können verwendet werden, um besondere Vorteile im Spiel zu kaufen wie Produktionsboni oder Offiziere. Um zusätzliche Kronen zu kaufen klickt man auf den + Button.

 

Erste Schritte


Am Anfang benötigt man vor allem eines: Ressourcen. Die Start-Quests liefern eigentlich fast alles, was man braucht, aber man sollte vorsorgen und darauf achten, die Ressourcengebäude Holzfällerlager, Lehmgrube und Eisenmine möglichst häufig aufzuwerten. Je mehr man seine Produktionsstätten ausbaut, desto schneller sammelt man Ressourcen für neue Investitionen an. Daher empfiehlt es sich, als Erstes vor allem diese Gebäude aufzuleveln.

Nachdem man sich eine gute Produktionsbasis geschaffen hat, sollte man anfangen, Einheiten aufzustellen. In der Kaserne kann man zu Beginn nur Speerkämpfer herstellen. Speerkämpfer gehören zu den Defensiv-Einheiten und bieten gegen Angreifer einen gewissen Schutz und sind selbst sehr schwach im Angriff. Sie eigenen sich gut für schnelle Überfälle auf Barbarenlager um dort Ressourcen zu plündern, sind aber Axtkämpfern, der ersten Offensiv-Einheit massiv unterlegen. Lediglich gegen Reitereinheiten können sie ein wenig mehr ausrichten.

Zusätzlich zum rekrutieren von Kämpfern gibt es auch in der frühen Spielphase andere Wege, das eigene Dorf zu verteidigen und die gesammelten Ressourcen vor Plünderern zu schützen. Einer dieser Wege ist das erforschen von Technologien wie Dachboden, Keller und Bunker im Lagerhaus. Diese Technologien sind mit höherem Gebäudelevel direkt im Lagerhaus freischaltbar. Eine andere Möglichkeit ist das Errichten einer Mauer. Diese ist am der vierten Stufe des Hauptgebäudes verfügbar. Je höher der Level der Mauer, umso stärker ist der Grundverteidigungswert des Dorfes. Das bedeutet, dass die feindlichen Einheiten höhere Verluste nehmen, wenn sie Dörfer mit stärkeren Mauern angreifen.

Wenn man feststellt, dass man häufig Ressourcen übrig hat, dann lohnt sich der Bau eines Marktes. Diesen gibt es ab Level Acht des Hauptgebäudes und dort kann man handel mit anderen Spielern treiben. Entweder bietet man eigene Waren an, oder nimmt eines der Angebote an, die andere Spieler dort eingestellt haben. Man sollte aber beachten, dass die Händler teilweise recht lange Reisezeiten haben.

Man sollte sich auch in seinem Gebiet nach einem guten Stamm umsehen, dem man beitreten kann. Es ist immer einfacher in einer Gruppe zu kämpfen und zu verteidigen. Zudem kann man so andere nette Spieler kennen lernen.

 

Später Start?


Wenn man einer Welt beitritt, die schon seit einer Weile läuft und auf der schon mehrere Spieler seit einer Weile sehr aktiv ihre Reiche ausgebaut haben, dann sollte man seine Strategie ein wenig ändern. Natürlich ist es noch immer wichtig, eine gute Ressourcenproduktionsbasis aufzubauen, damit man das Dorf schnell aufbauen kann. Doch man muss schnell anfangen, eine effektive Verteidigung aufzubauen. Dazu gehört ein schneller Ausbau von Lagerhaus und Mauer, aber auch das rekrutieren von Verteidigungseinheiten. Vor allem viele Schwertkämpfer können zunächst einen guten Schutz gegen Angreifer bieten. Aber am wichtigsten ist, dass das Warenhaus gut ausgebaut bleibt, damit man einen Grundstock an Ressourcen dauerhaft geschützt hat. Oft kann es auch helfen, die potentiellen Angreifer im Spiel anzuschreiben. Trotzdem sollte man wenigstens versuchen, die Barbarendörfer im Umkreis zu plündern. Diese können wertvolle zusätzliche Ressourcen liefern um das eigene Dorf schnell hochzuziehen. Zudem kann man Barbarendörfer auch angreifen, wenn man selbst noch unter Angreiferschutz steht.

Der größte Unterschied in der Spielstrategie bei einem späten Einstieg ist aber folgender:

Man sollte nicht den Fehler machen, sich völlig auf die Rekrutierung des ersten Adligen zu konzentrieren (Nur mit Adligen kann man andere Dörfer übernehmen). Es klingt vielleicht reizvoll, so schnell wie möglich zu expandieren, aber es macht keinen Sinn, ein zweites Dorf zu haben, wenn man dann beide nicht verteidigen kann. Wenn man nur auf Adligen-Einheiten hinarbeitet, dann ist man leichte Beute und ein bevorzugtes Ziel, denn stärkere Spieler übernehmen nichts lieber als ein Dorf, das bereits auf dem Weg ist, Adlige produzieren zu können. Wenn die Angriffe erst einmal beginnen, dann ist es meist schon zu spät.

Eine Methode das zu verhindern ist es, eine Defensive Strategie zu fahren. Dafür rekrutiert man einer große Zahl von Speer- und Schwertkämpfern. Wenn man genug Truppen zur Verteidigung im Dorf hat, dann wird man zu einem sehr kostspieligen Ziel für seine Gegner und die meisten Angreifer suchen sich lieber leichtere Beute. Der Moralwert spielt, wenn man von stärkeren Gegnern angegriffen wird, auch eine große Rolle. Ein sehr viel stärkerer Gegner verliert durch Moral bis zu  70% seiner Angriffsstärke, wenn er einen schwächeren Gegner attackiert.

Eine solche “Sicherheitsphase” kann eine Weile dauern, aber sie macht sich bezahlt. Die Defensiveinheiten kann man später im Spiel immer gebrauchen. Und sobald man eine gute Zahl an Verteidigungstruppen hat, so 1200 Speer- und 1200 Schwertkämpfer sind eine schöne Zahl, dann kann man sich langsam an die Produktion eines Adligen machen.

Und wenn man nach dieser Zeit einen Blick auf die Nachbardörfer wirft, dann kann man vielleicht sehen, wie sinnvoll es war, defensiv zu spielen…

 

Gebäude errichten


Man kann auf zwei Arten ein Gebäude errichten oder upgraden. Zum einen, wenn man im Dorfbildschirm das Hauptgebäude anklickt und dann in der Gebäudeübersicht das gewünschte Gebäude sucht und auf “auf level X upgraden” klickt.

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Wenn man sich schon ein wenig besser auskennt, kann man auch einfach direkt im Dorfbildschirm das gewünschte Gebäude auswählen und im Kreismenü auf “upgraden” klicken (der grüne Pfeil links unten).

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Um ein Gebäude zu errichten braucht man jeweils die ausreichende menge an Holz, Lehm und Eisen sowie freier Bevölkerung. Die genaue Menge hängt vom jeweiligen Gebäude und dessen Level ab. Je höher der Level des Gebäudes, desto mehr Ressourcen benötigt man für das Upgrade.

Kleiner Hinweis:
Durch Hauptgebäude-Upgrade Freigeschaltete, aber noch nicht gebaute Gebäude erkennt man daran, dass eine Baustelle im Dorf  auftaucht. Neben der Baustelle findet man ein “+”-Symbol. Wenn man auf die Baustelle klickt öffnet sich auch hier bereits das Kreismenü.

 

 

Einheiten rekrutieren


Rekrutieren kann man die ersten Einheiten in der Kaserne. Um eine Kaserne zu bauen muss zunächst das Hauptgebäude auf Stufe 2 upgegraded werden. Am Anfang kann man nur Speerkämpfer rekrutieren – um weitere Einheiten freizuschalten muss man die Kaserne verbessern. In der Einheitenübersicht findet man eine kurze Übersicht über die Fähigkeiten und Kosten der unterschiedlichen Einheiten.

Andere Dörfer angreifen


Sich konstant mit Ressourcen zu versorgen ist sehr wichtig, vor allem am Anfang des Spiels, damit man schnell seine Gebäude upgraden und Einheiten rekrutieren kann. Ein sehr effektiver Weg um an Ressourcen zu kommen ist wie oben erwähnt das Ausplündern von Barbarendörfern in der Nachbarschaft. Diese haben weder Truppen, die den eigenen Einheiten gefährlich werden können, noch macht man sich schnell damit Feinde.

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Um ein anderes Dorf anzugreifen muss man in die Kartenansicht wechseln, ein fremdes Dorf anklicken und dann den “Armee senden” Button anklicken. Danach erscheint folgendes Fenster:

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In den oberen Zeilen sieht man das Dorf aus welchem der Angriff startet und welches Dorf das Angriffsziel ist. Darunter sind einige wichtige Daten, die man sich immer ansehen sollte, bevor man den Truppen den Angriffsbefehl gibt.

Zahl Icon Bezeichnung Beschreibung
1  tribal-wars-2-icon-reisezeit Reisezeit Das ist die ungefähre Zeit, welche die Armee braucht, um beim Ziel anzukommen. (Auch der Rückweg dauert nochmal so lange.)
2  tribal-wars-2-icon-ankunftszeit Ankunftszeitpunkt Dies ist eine grobe Schätzung, zu welcher Uhrzeit ungefähr die Einheiten beim Ziel eintreffen werden.
3  tribal-wars-2-icon-kampfstärke Kampfstärke Die Stärke, mit der die Einheiten im Zieldorf kämofen werden. Dieser Wert wird davon beeinflusst, wie hoch die Moral ist, ob ein Großmeister General die Armee begleitet und ob das Ziel in der eigenen Provinz liegt oder nicht.
4  tribal-wars-2-icon-tragekapazität Tragekapazität Die Tragekapazität zeigt an, wieviele Ressourcen die Armee insgesamt beim Angriffsziel plündern kann. Je mehr Einheiten man schickt, desto mehr Ressourcen kann man plündern. Allerdings nur so viele, wie auch im Zieldorf herumliegen.
5  tribal-wars-2-icon-disziplin Disziplin Dieser Wert zeigt an, wie sehr der Ankunftszeitpunkt abweichen könnte. Hier erfahrt Ihr mehr über Disziplin.
6 tribal-wars-2-icon-unterstützung Unterstützen Wenn ihr einen Freund beschützen wollt, könnt Ihr hiermit die eigenen Einheiten in dessen Dorf zur Verteidigung entsenden. Man kann seine Einheiten im Einheitenbildschirm immer zurückrufen, wenn man sie selbst benötigt. Bis zum Rückruf verweilen die Einheiten im Dorf des Freundes.
7  tribal-wars-2-icon-angriff Angreifen Mit dem “Angreifen”-Befehl schickt man die Armee los. Sie wird sich auf den Weg zum Ziel machen, dort einen Angriff starten und – im Falle eines Sieges – dann mit den geplünderten Ressourcen zurückkehren.
8  tribal-wars-2-icon-preset Als Preset speichern Man kann die aktuelle Armee als Preset speichern und die gewählten Einheiten für zukünftige Angriffe oder Unterstützungsaktionen.

Im Angriffsfenster können nur die Einheiten losgeschickt werden, die sich aktuell auch im eigenen Dorf befinden.

Klickt hier, um mehr über die verschiedenen Generäle zu erfahren.

Hinweis:
Presets können beim Versammlungsplatz aufgestellt werden. Man kann so viele Presets erstellen, wie man will. Beispielsweise kleine Armeen zum Barbaren farmen, die nur aus 100 Speerkämpfern bestehen, oder auch komplette Eroberungsheere aus tausenden unterschiedlichen Einheiten.

Presets kann man auch zum einfachen Rekrutieren einer bestimmten Zahl an Einheiten im Dorf nutzen. Man kann zudem auch Einheiten in ein Preset aufnehmen, die man noch nicht freigeschaltet hat.

Am besten erstellt man sich immer ein Preset für seine Standard-Angriffsarmee und nutzt dieses dann dafür, um Einheiten aufzustellen.

 

Warum man einem Stamm beitreten sollte:


Klar, eigentllich kann man Tribal Wars 2 als Einzelspielerspiel spielen. Oder es zumindest versuchen. Aber die Grundidee von Tribal Wars 2 ist es, sich zusammenzuschließen und in Gruppen zu spielen. Nicht nur kann man sich so gegenseitig militärisch und wirtschaftlich unterstützen – und sich gegenseitig vor Angreifern verteidigen – aber man kann von den Stammesmitgliedern auch Taktiken und Kniffe über die Spielmechanismen lernen und sich gegenseitig austauschen. Stämme sind ein fundamentaler Bestandteil des Spiels, welche die Spielerfahrung und Erfolgschancen innerhalb des Spiels, vor allem auf den Bestenlisten entscheidend verbessern. Einem Stamm beizutreten ist sehr empfehlenswert. Man kann alleine gegen einzelne bestehen, aber im Kampf gegen ganze Stämme anderer Spieler ist man ohne eigenen Stamm recht chancenlos.

Mehr Informationen zu Stämmen gibt es hier.

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